Obwohl
Petrus vorher nicht genau wusste was er wollte, startete
unsere Ausfahrt bei Sonnenschein. Leider stimmte der Anblick
der versammelten Maschinen ein wenig traurig. Nur sechs
Maschinen mit acht Bikern waren versammelt. Trotzdem wollten
wir es angehen. Zuvor wurde der Transporter mit unserem
Proviantmeister Cathrin am Steuer beladen. Eingepackt wurden Bier, Kräuter für
angeschlagene Magen, Rotwein, Grill, Biergarnitur und viele
leckere "Kleinigkeiten" zum Essen. Damit die Fahrer nicht so
viel zu transportieren hatten, durften die Zelte und Zubehör
auch mit hinein. So konnten alle entspannter fahren, bis auf
Wolfgang, der wieder beladen war wie ein Lastesel - zwei
Koffer, Tankrucksack und eine Sozia- . Das tat dem Fahrspaß
aber nur geringen Abbruch. Endlich ging es dann los. Als
unsere Augen die Elbe erblickten, musste eine kurze Rast zum
Wohle aller eingelegt werden. Auf dem Campingplatz
angelangt, empfing uns ein herrlicher Anblick ins Elbetal
mit Blick zum Königstein. Der Proviantmeister hatte auch
schon Quartier bezogen und so genossen wir erst einmal eine
kleine Erfrischung. Nur Petrus musste erst einmal seine
Pforten öffnen, ließ uns aber zwischendurch die Zelte
aufbauen oder welch ein Wunder einfach nur hinwerfen, wir
waren erst einmal am Staunen. Abends am Grill gab es bei
sehr lockerer Stimmung viel zu lachen, so dass unsere
lustige Runde lange ausharrte. Dann kroch jeder in seinen
Schlafsack um beim "sanften" Grummeln vorbei fahrender Züge
die Nacht zu verbringen - irgendjemand hatte die Weiche
verkehrt gestellt. Nach einem reichlichen Frühstück hieß es
langsam Abschied nehmen und uns von der tollen Kulisse
Königstein und der Elbe zu verabschieden.
Schade, dass unsere Runde so klein war, denn es war wieder
einmal eine gelungene Ausfahrt.
Wolfgang
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